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	<title>Sarah&#039;s Art Blog</title>
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		<title>Pop is honest and so am I</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 00:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Fabian Chiquet]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass der Zürcher Kreis 4 eine erstaunlich hohe Dichte an Galerien &#8211; und damit auch Kunst &#8211; aufzuweisen hat, ist allgemein bekannt. Doch selbst als Bewohnerin des Viertels erkennt man meist nur jene, welche gleich an der Strasse stehen. Die junge Galerie Claudia Groeflin ist jedoch etwas zurückversetzt in einem jener zahlreichen Höfe, welche man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=101&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/12/dsc00976.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-102" style="border:1px solid black;" title="DSC00976" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/12/dsc00976.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Dass der Zürcher Kreis 4 eine erstaunlich hohe Dichte an Galerien &#8211; und damit auch Kunst &#8211; aufzuweisen hat, ist allgemein bekannt. Doch selbst als Bewohnerin des Viertels erkennt man meist nur jene, welche gleich an der Strasse stehen. Die junge Galerie <a href="http://claudiagroeflin.com/">Claudia Groeflin</a> ist jedoch etwas zurückversetzt in einem jener zahlreichen Höfe, welche man nur kennt, wenn man richtig durch die Stadt streunt.<br />
Momentan ist in der Galerie die Ausstellung <em>Pop is honest and so am I</em> des jungen Balser/Zürcher Künstlers <a href="http://www.fabianchiquet.net/">Fabian Chiquet</a> zu sehen. Natürlich verwendet man den Begriff &#8222;jung&#8220; sehr relativ, doch ich war trotzdem etwas erstaunt, als ich feststellte, dass er meinen Jahrgang hat &#8211; so weit hätte ich es also ereits bringen können, wenn ich nicht Theoretikerin wäre.</p>
<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/12/dsc00954.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-103" style="border:1px solid black;" title="DSC00954" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/12/dsc00954.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Ausstellungen ist in der Galerie über zwei Räume auf zwei Stockwerken verteilt, welche übereinander liegen. Da man irgendwo anfangen muss, sah ich mich zuerst einmal kurz oben um, wo alles ziemlich hell erschien. Es sind mehrere Bilder symmetrisch nebeneinander aufgehängt, die alle einen hellen Grund haben und deren Glas das Licht der Leuchtsoffröhren an der Decke reflektieren. Zur meiner Rechten sind sechs Bilder aufgehängt, an der Wand gegenüber der Türe zwei weitere. Die verbleibende Wand ist nicht mit Bildern behängt, sondern leer. Sämtliche Schriften auf den Bildern sind in einem auffälligen, doch nicht hervorstechenden Rotton, welcher nahe an Rosa liegt und an Leuchtsifte erinnert.<br />
Da jedoch extra ein Mitarbeiter der Galerie die Installation für mich einschalten musste, entschied ich mich ziemlich rasch, mich unten umzusehen. Über eine Treppe in der Mitte des Raumes gelangt man in den unter ihm liegenden Raum. Gleich gegenüber der Treppe ist auffällig und an prominenten Stelle ein Bildschirm zu erkennen, auf welchem eine Videoinstallation mit Chris Crocker zu sehen ist. Jedoch fallen beim betreten des Raumes noch weitere Dinge auf. Der Boden ist mit gelben Isolierband gestreift und dazwischen ist mit etwas Mühe aus der richtigen Perspektive üer beide Seiten der Treppe  verteilt &#8222;We know what people want from us&#8220; zu lesen. Darüber huschen farbige Lichter, welche an eine Discokugel erinnern &#8211; die Quelle davon ist schliesslich unter der Treppe zu finden (siehe Video am Ende des Posts). Auch Musik ist zu hören, wenn ich sie jedoch nicht einordnen konnte. Auch in diesem Raum hängen Bilder an den Wänden &#8211; insgesamt vier; sie sind jedoch stilistisch unterschiedlich, plastischer und farbiger.</p>
<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/12/dsc00962.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-104" style="border:1px solid black;" title="DSC00962" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/12/dsc00962.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a>Die gesamte Ausstellung vermittelt einen vielseitigen Eindruck. Während die hellen Bilder im oberen hellen Raum mit den weissen Wänden sehr an eine klassische Ausstellugnssituation mit einem Touch von White Cube. In den Bildern selbst kann man jedoch durchaus Pop-Elemente ausmachen, seien es direkte Aussagen im Text, Bilder wie beispielsweise jenes von einer Discokugel oder auch die Farbe des Textes.<br />
Der untere Raum vermittelt bereits einen Starken Disco- oder Konzerteindruck wegen der Lichtsinstallation und der deshalb eher schwachen Beleuchtung. Das gelbe Klebeband auf dem Boden und der Versuch, den damit angebrachten Text zu entziffern, bringt dazu etwas optische Unruhe in den Raum.<br />
Stellt sich bloss noch die Frage nach der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit des Pop und der Popkultur. Nun, ich werde hier nicht eine genaue Analyse des Titels machen &#8211; doch bereits die Stichworte auf der Pressemitteilung der Galerie scheinen sehr passend und stimmten mit meinen Eindrücken überein: Kalkulierbarkeit der Pop-Industrie, vorgetäuschte Spontaneität und Authentizität. Und ich glaube, dass alle von uns mit Recht behaupten können, sich zu etwas in diesem Kontext schon Gedanken gemacht zu haben.</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://artbookss.wordpress.com/2009/12/04/pop-is-honest-and-so-am-i/"><img src="http://img.youtube.com/vi/plseT-bJqvE/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/artbookss.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/artbookss.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/artbookss.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/artbookss.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/artbookss.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/artbookss.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/artbookss.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/artbookss.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/artbookss.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/artbookss.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/artbookss.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/artbookss.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/artbookss.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/artbookss.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=101&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Atelierbesuch bei der ZHdK</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ateliers zu sehen ist immer wieder eine interessante Erfahrung. Für Praktiker hat es natürlich einen gewissen Touch von Spionage, aber für eine faule Theoretikerin wie mich, die sich selten zur Praxis bequemen kann, hat es einen motivierenden Aspekt mit vielen neuen Ideen. Die Zürcher Hochschule der Künste hat natürlich etwas mehr als bloss ein Atelier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=92&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="border:1px solid black;" title="DSC00923" src="../files/2009/11/dsc00923.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" />Ateliers zu sehen ist immer wieder eine interessante Erfahrung. Für Praktiker hat es natürlich einen gewissen Touch von Spionage, aber für eine faule Theoretikerin wie mich, die sich selten zur Praxis bequemen kann, hat es einen motivierenden Aspekt mit vielen neuen Ideen.<br />
Die <a href="http://www.zhdk.ch/">Zürcher Hochschule der Künste</a> hat natürlich etwas mehr als bloss ein Atelier für ihre Studierenden sondern Dutzende; kein Wunder, haben doch die meisten ein Atelier. Sie sind gut versteckt in einem Bürohaus der Swisscom, welches den üblichen umwerfenden Charme der 80er-Jahre verbreitet. An einem langen Gang finden sich viele Räume, in jedem von ihnen sind mehrere Ateliers. Weil es schon ziemlich spät ist, sind die meisten Räume verlassen und dunkel, obwohl in einem noch einige Glühbirnen von der Decke baumeln, was im Gegensatz zum kalten Licht der Leuchtröhren zum Verweilen einlädt. Teils sind die Arbeitsplätze sehr chaotisch, teils gut aufgeräumt; ob dies nun von der Persönlichkeit des Künstlers oder davon, wie lange er schon da arbeitet, abhängt, sei dahingestellt.</p>
<p>Jedoch fanden sich trotz des Freitagabends und der vielen Bars in der Nähe noch einige Masterstudenten, welche die Stellung hielten. Natürlich war auch unser Führer durch die Ateliers, Kostas Manolakis, einer der Künstler, welche uns ihr Atelier zeigten. Leider war der Grossteil aufgeräumt und verpackt, jedoch lagen einige Fotos einer Ausstellung da, um einen Eindruck seines Schaffens zu erhalten. Andererseits passten die schön geordneten und verpassten Objekte gut zu den klaren geometrischen Formen seiner Installation. Und schliesslich gehören auch grosse unhandliche Pakete zu einem Atelier, denn wer hat schon das Geld um ein Atelier zu mieten, das soviel Platz bietet, dass alle Arbeiten frei herumstehen können?</p>
<p><img class="alignright" style="border:1px solid black;" title="DSC00925" src="../files/2009/11/dsc00925.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" />Eine weitere auffallende Arbeit von einem anwesenden Künstler hinterliess einen grossen optischen Eindruck. Dies lag nicht bloss an seinem grössten Bild und dem Arbeitsumfeld, in welchem die Werke zu sehen waren, also Kunst in ihrer reinsten Umgebung und teils unfertigen Form &#8211; es lag auch am Stil und der Farbigkeit der Bilder. Hinzu kommt, dass ich als an Lichteffekten Interesseierte rasch erkannte, dass es auch hier um solche ging. Zudem waren die optischen Eindrücke der Bilder wirklich auffallend und faszinierend. Nur peinlich, dass mein Namensgedächtnis auch hier mal wieder nicht funktioniert&#8230;</p>
<p>Jedoch erhlt man auch &#8222;on the go&#8220; einzelne kleine Eindrücke. Warum überall in den Ateliers Leuchtstoffröhren herumlagen, habe ich leider nicht herausgefunden. Dafür waren überall interessante Sätze auf die Wände, Tafeln oder Papiere geschrieben. Der Klassiker &#8222;Und Kunst ist doch Kitsch&#8220;, konnte natürlich nicht fehlen, doch auch eine Einladung zum Ausgehen ans Leben und &#8222;Ich bin ein Kunstwurm mit Alibi&#8220; sollen als etwas ungewöhnlichere Beispiele genannt werden.<br />
Jedoch gab es nicht bloss Ateliers und leere Gänge in dem Gebäude, sondern auch ein Ausstellungsraum, wo Werke von Studierenden betrachtet werden können. Zudem scheint bei der Menge an Ateliers &#8211; und folglich auch Kunststudenten &#8211; an einem normalen Nachmittag ziemlich viel los zu sein.</p>
<p>Ich halte mich diesmal absichtlich so kurz und verwende stattdessen einige weitere Fotografien als visuelle Impressionen, weil sie sich aus meiner Sicht in diesem Fall sehr gut eignen. Natürlich ist es nicht besonders ratsam, einfach aufs Geratewohl Fotografien hier zu publizieren, weshalb ich mich strikt auf jene beschränke, welche entweder keine Werke zeigen oder bei denen ich die ausdrückliche Zusage habe.</p>
<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00920.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-95" style="border:1px solid black;" title="DSC00920" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00920.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a> <a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00937.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-96" style="border:1px solid black;" title="DSC00937" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00937.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00917.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-97" style="border:1px solid black;" title="DSC00917" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00917.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/artbookss.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/artbookss.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/artbookss.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/artbookss.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/artbookss.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/artbookss.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/artbookss.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/artbookss.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/artbookss.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/artbookss.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/artbookss.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/artbookss.wordpress.com/92/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/artbookss.wordpress.com/92/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/artbookss.wordpress.com/92/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=92&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ausstellung: Love is the Rhythm &#8211; Porn is the Beat</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 00:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die alten industriellen Backsteinbauten im Zürcher Kreis 5 mit ihren verblassenden Schriften, die in einem längst vergangenen Stil ehemals prestigeträchtige Produkte wie Bananen anpriesen, hatten schon lange einen industriehistorischen Charme. Und wie alle ehemaligen Industrieviertel  ist natürlich auch dieses heute voller Kunst und dem ihr folgenden Kommerz. Die alten Fassaden erzählen längst vergangene Geschichten, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=82&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00879.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-85" style="border:1px solid black;" title="DSC00879" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00879.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Die alten industriellen Backsteinbauten im Zürcher Kreis 5 mit ihren verblassenden Schriften, die in einem längst vergangenen Stil ehemals prestigeträchtige Produkte wie Bananen anpriesen, hatten schon lange einen industriehistorischen Charme. Und wie alle ehemaligen Industrieviertel  ist natürlich auch dieses heute voller Kunst und dem ihr folgenden Kommerz. Die alten Fassaden erzählen längst vergangene Geschichten, die Graffitis verlangen die Abschaffung der von uns Studenten heiss geliebten ECTS-Punkte und irgendwo können wir eine misslungene Betonbalkenrücke erkennen, welche uns unsanft in die aktuelle Realität zurückbefördert.</p>
<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00901.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-86" style="border:1px solid black;" title="DSC00901" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00901.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Apropos Realität oder Gegenwart: Spätestens nach dem Betreten des Treppenhauses zu den <a href="http://www.binz39.ch/">Ausstellungsräumen</a> holt mich diese sowieso wieder ein – denn bereits da ist die erste Installation, eine Videoprojektion, welche ich erst kurz für einen Trailer oder Werbespot gehalten habe. Das kommt davon, dass man moderne Kunst nicht mehr mit diesen netten und kaum lesbaren Museums-Schildchen versieht: Man muss plötzlich darüber nachdenken.<br />
Dass es sich um eine Infrarotaufnahme handelt, erkenne ich jedoch rasch – eine Sekunde später erfahre ich auch von was; es handelt sich um den Strassenstrich des Quartiers. <em>Und ich habe immer gemeint, das meiste passiert in meinem Kreis,</em> denke ich mit dem leichten Staunen, das für arrogante Langstrasse-Anwohner typisch scheint, wenn sie einen Nachtclub erblicken, der nicht neben ihrer Wohnung steht. Doch irgendwo beginnt die kleine Wissenschaftlerin in mir zu rebellieren und schreit: „Interpretation!“. Ja, klar – ein Thermalbild hat einen voyeuristischen Aspekt, es erinnerte mich zuerst auch an die Agentenfilme, wo Bösewichte unbemerkt so beschattet werden. Immobilienfirmen suchen damit nach Wärmeverlusten; beides passt irgendwie gut zum Thema.</p>
<p>Schliesslich betrete ich den Ausstellungsraum, wobei das erste Objekt, welches ich erkenne, ein an die SBB-Bahnhöfe erinnerndes „Treffpunkt“-Schild an einem Deckenbalken ist. Der Rest des Zimmers wird kaum darauf sichtbar. Wieder einmal macht es sich für meine Neugierde und meine Interpretationslust bezahlt, dass ich vor der Ausstellung keinen Bericht gelesen habe. Die eher gedämpften Lichtquellen, wie die Lavalampe und die gelbe Glühbirne, lassen mich kurz überlegen, ob es sich vielleicht um ein nachgebautes Zimmer aus einem Bordell handeln könnte. Dann fällt mir die Verbindung von Pornographie und Teenagern wieder ein – und ja, was hätten Körperpflegeprodukte-Muster, Spraydosen und andere Teenie-Attribute schon in einem Bordell verloren? Aber ja, ich mag auch gedämpftes und farbig getöntes Licht und bin weder ein Teenager noch eine Porno-Darstellerin &#8211; ehrlich nicht!</p>
<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00903.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-87" style="border:1px solid black;" title="DSC00903" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00903.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Da ich mir immer erst eine Übersicht schaffen will, gehe ich weiter und bereue, dass ich die Lavalampe nicht mit nach Hause nehmen kann. Als nächstes fällt mir eine Installation mit Stangen, wie sie für Baugerüste verwendet werden, einigen Lampen, Discokugeln und zwei Bildschirmen auf. Die Bildschirme scheinen zu zeigen, wie zwei Poledancerinnen an der Eröffnung der Ausstellung an den Stangen ihr Können vorführten. Dazu ist die <em>Carmina Burana </em> zu hören, welche ich immer wieder mit dem Soundtrack von <em>Lord of the Rings </em>assoziiere weil da wohl etwas abgekupfert wurde. Die erste Frage, welche sich mir aufdrängt, ist, warum statt zwei dieser typischen Stangen zum Tanzen (wie sie auch in den Trams zu finden sind, wenn auch mit leicht anderem Zweck) eine so grosse Anzahl an Baustützten oder Gerüstbauteile als Stangen eingesetzt wurden.<br />
Doch noch bevor ich mich weiter damit befassen kann, erleide ich den Schock dieses Tages. Noch vor dem Rest der Installation liegen Teddybären auf einem Haufen. Sie erinnern mich sofort an diverse Bilder aus den Nachrichten; die obligaten Blumen am Bahndamm bin ich mir schon seit langem gewohnt, doch Teddys kommen nur zum Einsatz, wenn etwas mit Kindern oder Teenagern geschehen ist. Eine Gedenkstätte für die an die Internetpornographie verlorene Kindheit? Oder doch bloss ein Stilmittel um den Kontrast zwischen der Kindlichkeit von Teenagern und ihrem Wissen über Pornos aufzuzeigen?</p>
<p><a href="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00897.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-88" style="border:1px solid black;" title="DSC00897" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/11/dsc00897.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Schliesslich komme ich zur letzten Installation, eine weisse Wand mit kleinen Bildschirmen, wie es scheint – es wird recht schnell klar, dass es sich um Handys handelt und darauf typische Erotikclips oder Wallpapers zu sehen sind, wie man sie zur Genüge kennen lernt, wenn man oft in der Nacht arbeitet und dazu im Hintergrund die Fernsehwerbung läuft. Irgendwie erinnert mich die grosse weisse Wand mit den kleinen Bildchen nicht bloss an eine Übersicht über den Handy-Erotik-Markt sondern an meine Vorstellung davon, wie eine Peep-Show wohl funktioniert. Schon rein die Tatsache, dass ich so nahe an die kleinen Displays herangehen muss um zu sehen was da dargestellt wird, hat etwas Voyeuristisches.<br />
Natürlich hat die Wand auch eine „Rückseite“ – und hier werden alle befestigten Mobiltelefone sichtbar, über einen Kabelsalat verbunden mit Netzgeräten und angestrahlt von einem Halogenscheinwerfer. <em>Das Prinzip hinter dem, was wir sehen, wird erkennbar</em>, denke ich, bevor ich vom nicht offiziell zur Ausstellung gehörenden Hund in Anspruch genommen werde.</p>
<p>Auf dem Rückweg, in der überfülltesten Strassenbahn meines bisherigen Lebens, finde ich trotzdem noch einige Kubikzentimeter Luft für meine Gedanken. Dass Teenager häufig aus Neugierde und erstaunlich oft auch aus Statusgründen innerhalb einer Gruppe viel über Pornographie sprechen – vermutlich mehr als viele von ihnen wissen – weiss ich schon seit ich in der Zeit vor dem Gymnasium meine Mitschüler zu beobachten und analysieren pflegte. Doch in einer Strassenbahn kommt dann ziemlich rasch die Frage auf, wie viele von den Passagieren &#8211; und auch den halbstarken Teenagern im Abteil vor mir &#8211; sich Pornos ansehen oder zu Prostituierten gehen &#8211; die Antwort darauf wäre sicher überraschend.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/artbookss.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/artbookss.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/artbookss.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/artbookss.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/artbookss.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/artbookss.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/artbookss.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/artbookss.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/artbookss.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/artbookss.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/artbookss.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/artbookss.wordpress.com/82/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/artbookss.wordpress.com/82/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/artbookss.wordpress.com/82/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=82&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Performance von Marcus Coates</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 00:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthalle]]></category>
		<category><![CDATA[Marcus Coates]]></category>
		<category><![CDATA[Performancekunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Performancekunst vertieft zu beschreiben ist ziemlich schwer und nicht unbedingt eine Aufgabe, welche zu einem guten Resultat führt, weshalb ich auf eine detaillierte Beschreibung verzichte und stattdessen Bilder verwende und den eigentlichen Eindruck diskutiere. Marcus Coates geht bei seinen Performances normalerweise von einer gestellten Frage aus, die er mittels Darstellung zu beantworten versucht. Interessant als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=72&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-77" style="border:1px solid black;" title="DSC00782" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00782.jpg?w=300&#038;h=225" alt="DSC00782" width="300" height="225" />Performancekunst vertieft zu beschreiben ist ziemlich schwer und nicht unbedingt eine Aufgabe, welche zu einem guten Resultat führt, weshalb ich auf eine detaillierte Beschreibung verzichte und stattdessen Bilder verwende und den eigentlichen Eindruck diskutiere.</p>
<p>Marcus Coates geht bei seinen Performances normalerweise von ein<img class="alignright size-medium wp-image-78" style="border:1px solid black;" title="DSC00794" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00794.jpg?w=225&#038;h=300" alt="DSC00794" width="225" height="300" />er gestellten Frage aus, die er mittels Darstellung zu beantworten versucht. Interessant als erste Überlegung ist, sich selbst als Zuschauerin diese Frage zu stellen. Nun, bereits hier öffnen sich viele Optionen: Hunger kann ein Gefühl sein, ein Bedürfnis aber auch ein Leiden. Wenn wir von Hunger sprechen, dann schaut dies ganz anders aus als wenn sich in einem Entwicklungsland eine Hungersnot ereignet. Nun, Hunger kann schon mal ein Gedanke sein, welcher sich zu Beginn in viele verscheidene Richtungen zu entwickeln beginnt &#8211; um ehrlich zu sein, mir wurde nie ganz klar ob Coates Hunger als das Gefühl oder eher im Stil von Hungern meinte &#8211; doch wirklich klar abgrenzen lässt sich das auch nicht, insbesondere bei einer freien Assoziation wie dieser. Jedoch brachte ich seine Assoziation mit Afrika gleich mit Hungersnot doch genauso mit Artenvielfalt, Wildnis und Natur in Verbindung, wobei letzere Dinge auch für eine Nahrungskette notwendig sind.</p>
<p>Nun, eine intuitive und nicht völlig durchgeplante Performance distanziert zu analysieren ist noch fast schwerer, als eine einfache Beschreibung zu machen, da man rasch zu persönlichen ehlinterpretationen tendiert. Genauso wie alle Zuschauer auch bereits unterscheidliche Antworten auf die Fragestellung gefunden hätte, interpretieren auch alle das Gesehene anders.<br />
Meine Assoziationen beim Sehen der Performance deckten sich wohl kaum mit der mentalen Reise von Coates. Erst dachte ich, dass die gesamte Performance rein akustisch sein würde, ein Aufzeichnen und Mischen von Klängen welches ein überraschendes Resultat zeigen würde. Das akustische Resultat ar auf jeden Fall spannend, doch dessen produktion schien bloss die Vorbereitung zu sein. Erstaunlich hierbei ist, dass Marcus Coates ausdrücklich erwähnt hat, er habe keinen festen Plan zu Beginn sondern schaue auf dem Weg, was sich ergebe &#8211; also ein eher meditativer Ansatz um eine Frage zu beantworten, welcher keine eindeutige Antwort, sondern eher Impressionen liefert.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-79" style="border:1px solid black;" title="DSC00815" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00815.jpg?w=225&#038;h=300" alt="DSC00815" width="225" height="300" />Jedoch unterschied sich mein Eindruck beim weiteren Verlauf der Performance ebenfalls stark von Coates&#8217; im Nachhinein erzählten Erlebnissen. Die abgespielten Radioaufzeichnungen assoziierte ich vor allem mit Politik &#8211; hier kommt wieder die karitative Sicht auf Hunger ins Spiel. Radio scheint in seiner Arbeit ein fester Bestandteil zu sein &#8211; einerseits ist dies der Fall, weil die Aufnahmen nicht Live waren, andererseits erwähnte Coates, dass er oft nationale oder lokale Sender zu seiner Performance abspielt. Auch die durch den Ballon entstandenen Geräusche erinnerten mich nicht wie ihn an Walgesang, sondern eher an ein undefinierbares Quietschen und Wimmern, eine Art verzerrter Kommuniaktion. Als er schliesslich in den Ballonen verheddert auf dem Boden lag, war mein erster Gedanke: &#8222;Vor lauter Hunger zusammengekrümmt&#8220; &#8211; Spätestens hier hatte ich das bestimmte Gefühl, dass Hunger im Sinne von &#8222;hungern&#8220; dargestellt würde. Jedoch ging ich auch bis zum Schluss davon aus, dass die gesamte Vorgehensweise geplant war, was sich ja bekanntlich als Falschnnahme erwies.</p>
<p>Die wichtigste Erkenntnis, welche man aus dieser Betrachtung ziehen kann, ist: Performancekunst ist alles andere als absolut, insbesondere in deren Rezeption. Es gibt zwar Fälle, wo etwas sehr gezielt dargestellt wird, doch dies ist hier definitiv nicht der Fall &#8211; hier handelt es sich eher um eine Frage des Gesichtspunktes, wobei jedoch die Erklärung des Künstlers am Ende sehr hilfreich war, um sein Handeln nachzuvollziehen und mit der eigenen Rezeption zu vergleichen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/artbookss.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/artbookss.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/artbookss.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/artbookss.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/artbookss.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/artbookss.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/artbookss.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/artbookss.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/artbookss.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/artbookss.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/artbookss.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/artbookss.wordpress.com/72/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/artbookss.wordpress.com/72/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/artbookss.wordpress.com/72/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=72&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kunstpassanten in Zürich</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 00:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was machen gute Kulturinteressierte am Sonntag? Nun, manche schlafen, andere besuchen Ausstellungen &#8211; und ab und an gehen auch einige spazieren. Eigentlich waren es mehr als bloss einige &#8211; es war eine regelrechte Invasion von Kunstpassanten. Nicht, dass dies etwas Negatives wäre, doch trotzdem ein faszinierenden Phänomen, die Werbung scheint funktioniert zu haben. Normalerweise beginnt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=51&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machen gute Kulturinteressierte am Sonntag? Nun, manche schlafen, andere besuchen Ausstellungen &#8211; und ab und an gehen auch einige spazieren. Eigentlich waren es mehr als bloss einige &#8211; es war eine regelrechte Invasion von <a href="http://kunstpassanten.ch">Kunstpassanten</a>. Nicht, dass dies etwas Negatives wäre, doch trotzdem ein faszinierenden Phänomen, die Werbung scheint funktioniert zu haben.<br />
Normalerweise beginnt jedoch eine Beschreibung am Anfang &#8211; zwei Personen sitzen im Zürcher Hauptbahnhof auf einer Bank und diskutieren darüber, wann der Engel von der Decke fällt. Es gibt mir jedesmal wieder ein mulmiges Gefühl, unter ihm zu stehen &#8211; schliesslich habe ich einmal das Gewicht des Werkes erfahren dürfen. Als es schliesslich an der Zeit war, mit dem Rundgang zu beginnen, stellte ich mit Erstaunen fest, dass sehr viele Besucher gekommen waren &#8211; vermutlich war dieser Ansturm sogar für die Veranstalter unerwartet.<br />
Nun, bei einer derart grossen Gruppe ist es natürlich schwer, eine gewisse Interaktivität zu schaffen, welche<img class="alignright size-medium wp-image-61" style="border:1px solid black;" title="DSC00686" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00686.jpg?w=300&#038;h=225" alt="DSC00686" width="300" height="225" /><img class="alignright size-medium wp-image-62" style="border:1px solid black;" title="DSC00735" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00735.jpg?w=300&#038;h=225" alt="DSC00735" width="300" height="225" /> alle mit einbindet; der Grossteil der Teilnehmenden endet logischerweise als Zuhörer. Nicht, dass dies zwingend von Nachteil ist, schliesslich bilden sich in einem gewissen Rahmen auch immer Untergruppen mit ihrer eigenen Dynamik und ihren eigenen Diskussionen und Dialogen.</p>
<p>Ein weiteres Problem war die Geographie &#8211; dies hängt jedoch mit der Spontanität des Anlasses zusammen. Niemand wusste, was wir besichtigen würden, bevor wir uns versammelt hatten. Nicht, dass die Distanz von Hauptbahnhof bis zum Helvetiaplatz mit einigen Umwegen so schlimm wäre, doch man verbingt ziemlich rasch sehr viel Zeit mit Gehen und wenig mit Sehen. Das Problem hierbei ist, dass man an vielen Sachen vorbeigeht, welche auch sehr interessant wären, also könnte eine räumliche Eingrenzung durchaus Sinn machen, wenn sie mit einigen Reservebeispielen des Leiters verbunden würde.</p>
<p>Jedoch geht es hierbei nicht darum, negative Kritik zu üben. Alles in allem war der Anlass interessant und spannend, denkt man die herumlungernden Jugendlichen weg, welche mir die Sicht auf eine Skulptur versperrt haben -Kunstbetrachtung im öffentlichen Raum hat auch ihren Preis. Sie unterscheidet sich generell von jener in einem Museum genauso wie sich meist die Kunst stark unterscheidet. Sie ist selten für eine Betrachtung in einem geschlossenen Raum konzipiert und auch zum Dialog mit der Umgebung geeignet &#8211; und bestehe dieser bloss daraus, dass man sich auf das Werk setzen kann, während man darüber spricht. Manchmal entsteht sie gar dynamisch, wie beispielsweise die Überreste einer Hausruine in einem Hinterhof im Kreis 5.<br />
Jedoch kann die öffentliche Kunst auch nicht als solche erkannt werden, sondern beinahe ungemerkt koexistieren. Dass der VW-Bus zwischen zwei Gebäuden tatsächlich zur ZHDK gehört, war meine Erkenntnis des Tages. Als schliesslich noch ein Auto neben uns anhielt und sich der Fahrer erkundigte, was denn los sei, antwortete jemand sehr pragmatisch: &#8222;Kunst&#8220;. Ja, Kunst ist immer los, sogar wenn man dabei die halbe Limmatstrasse blockiert.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-64" style="border:1px solid black;" title="DSC00770" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00770.jpg?w=300&#038;h=225" alt="DSC00770" width="300" height="225" />Jedenfalls war wohl die Hälfte der Gruppe am Helvetiaplatz müde genung, um sich auf den Heimweg zu machen; mir ging es nicht ande<img class="alignright size-medium wp-image-65" style="border:1px solid black;" title="DSC00758" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00758.jpg?w=300&#038;h=225" alt="DSC00758" width="300" height="225" />rs und viel näher Zuhause würde ich wohl kaum noch einmal sein. Einige Dinge haben mich aber erstaunt &#8211; wir standen sehr lange vor dem Amtshaus, bevor jemand auf die Idee kam, es zu erwähnen &#8211; vermutlich einfach, weil es zum Zürcher Allgemeinwissen gehört. Da ich auch die neuen Fenster des Grossmünsters zum ersten Mal gesehen habe, konnte ich gar einen geplanten Ausflug integrieren (wenn auch aus meiner Sicht das monochrome Fenster mit dem berühmten Gesichter/Vasen-Sujet nicht so ganz ins Konzept passte).</p>
<p>Alles in allem kann von einer sehr interessanten Erfahrung gesprochen werden, welche vermutlich auch Stärken und Schwächen des Konzepts aufgezeigt hat und sowohl für die Besucher als auch die Veranstalter spannend war. San Keller kann hier auch ein gutes Vorgehen attestiert werden &#8211; für eine erste Veranstaltung, welche immer so ihre Überraschungen birgt, hat er den Ablauf gut organisiert. Zudem entstehen auch viele individuelle Diskussionen und Eindrücke, welche sich auf die eine oder andere Art um Kunst drehen. Dinge wie ein Foto von einer Person hinter einem Baum, die Erkenntnis, dass auch braune Häuser dreckig werden oder die Frage, warum eine von der UBS gesponserte Skulptur vor der Credit Suisse steht, sind definitiv nicht die kulturellen Höhepunkte, jedoch auch ein Teil des Gesamteindruckes&#8230;</p>
<p>Wer gernde die offizielle Dokumentation lesen möchte, sollte sie <a href="http://kunstpassanten.ch/spaziergaenge/archiv/">hier</a> finden können.</p>
<p>Eure Sarah</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/artbookss.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/artbookss.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/artbookss.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/artbookss.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/artbookss.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/artbookss.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/artbookss.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/artbookss.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/artbookss.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/artbookss.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/artbookss.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/artbookss.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/artbookss.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/artbookss.wordpress.com/51/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=51&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kunstdokumentationen</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt ganz viele Möglichkeiten, über Gegenwartskunst zu sprechen. Nun ja, &#8222;sprechen&#8220; ist eigentlich ein ziemlich deplazierter Begriff. Hier geht es eher um schreiben, abbilden und filmen &#8211; alles von klassisch bis multimedial. Doch wo liegen die Unterschiede? Am Anfang war das Wort &#8211; so auch hier. Nun, die meisten Texte findet man natürlich bei [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=40&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ganz viele Möglichkeiten, über Gegenwartskunst zu sprechen. Nun ja, &#8222;sprechen&#8220; ist eigentlich ein ziemlich deplazierter Begriff. Hier geht es eher um schreiben, abbilden und filmen &#8211; alles von klassisch bis multimedial. Doch wo liegen die Unterschiede?</p>
<p>Am Anfang war das Wort &#8211; so auch hier. Nun, die meisten Texte findet man natürlich bei Zeitungen und diese sind ziemlich repräsentativ für sprachliche Rezeption von Kusnt. Die andre Variante, die etwas dynamischer und interaktiver ist, sind Weblogs &#8211; da Zeitungsartikel einen nun auch online nachzulesen sind und Kommentarfunktionen haben, verkleinert sich jedoch hier der Unterschied langsam aber sicher. Da dies eine Qual der Wahl zu sein scheint, habe ich hier als Beispiel sowohl einen Zeitungsartikel als auch einen rein elektronischen Beitrag ausgewählt. Gute Posts auf Blogs sind jedoch sehr rar, weshalb ich hier einen kleinen Kunstgriff gewagt habe und als erstes Beispiel das bereits erwähnte <a href="http://www.stadtgalerie.ch/download/2009/loge_prinzip_presse.pdf">Dokument</a> zur Ausstellung &#8222;Inmitten des Prinzips&#8220;. Es handelt sich hierbei um einen Pressetext, jedoch ist es ein gutes Bepspiel einer konsistenten Beschreibung einer Ausstellung inklusive weiterer Gedanken.<br />
Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Text ist rasch gelesen und bietet einen guten ersten Eindruck sowie einige Ansatzpunkte zu Gedankengängen. Zudem werden die Künslter vorgestellt und das Ganze mit einigen hübschen Adjektiven abgerundet. Klar, klassisch und typisch, also ideal zur Betrachtung. Nun, ein Vorteil von der Diskussion einer Ausstellung mittels Text ist sicher die Immagination: Wenn wir einen Text lesen, schaffen wir die Bilder mittels unserer Vorstellungskraft. Mit diesen vorgefassten Ideen dann tatsächlich die Ausstellung zu besuchen ist jedenalls spannend. Für eine Rückschau oder Kritik von Konzeptkunst wird es schon ein wenig komplizierter: Hier haben wir zwar eine Vorstellung, jedoch bleibt ein Manko: Wir können durch den Autor implizierte Interpretationen nachlesen, aber ohne solche Kunst zu erleben, fehlt die Möglichkeit, selbst Assoziationen zu knüpfen &#8211; wir können dies bloss aufgrund einer Beschreibung, aber das Werk wird in unseren Gedanken nie so erscheinen, wie es wirklich ist. Deshalb eignen sich Texte vor allem in der Presse als Ausstellungskritken &#8211; ein Entscheidungskriterium, ob wir denn nun diese Ausstellung sehen wollen oder nicht.<br />
Obwohl dies hier etwas aus dem Kontext gegriffen scheint, gibt es auch noch das Umgekehrte. Ein actiongeladener Text, welcher viele narrative Elemente aufweise, kann auch klassische Kunst beschreiben. Das Paradebeispiel hierfür ist noch immer der damals umstrittene Artikel &#8222;<a href="http://www.nzz.ch/2005/10/15/fe/articled89ye_1.177063.html">Ein schauriges Theater</a>&#8220; von NZZ-Kulturredaktor Samuel Herzog. Natürlich werden jetzt alle sagen, einem Journalisten, der seine Artikel auf einem Mobiltelefon schreibt, ist alles zuzutrauen &#8211; offenbar sogar Wagemut. Interessant wäre hier, wie eine solche Herangehensweise (vielleicht noch etwas ausgeschmückter) bei einer aktuellen Ausstellung von Konzeptkunst wirken würde &#8211; wohl ein wahrer Publikumsmagnet unter den lesern des Kulturteils. Da jedoch hier keine Konzeptkunst diskutiert wurde, empfanden viele Leser die Herangehensweise als unangebracht &#8211; die Art der Kunst scheint also stark mit den Regeln für einen Text, der sie beschreibt, verbunden zu sein.</p>
<p>Ein Bild sagt angeblich mehr als tausend Worte &#8211; natürlich stimmt das so nicht, weil ein Bild auch nur aus einer Farbe bestehen kann. Aber eine auf Bildern basierende Dokumentation eines vergänglichen Kunstprojektes kann durchaus einiges leisten. Ich habe hier als Beispiel &#8222;<a href="http://eggerschlatter.com/songforthe.php">Song for the Banished</a>&#8220; von eggerschlatter gewählt. Ein kurzer Text begleitet die Bilder, jedoch liegt der Schwerpunkt auf der visuellen Dokumentation. Da es sich um eine Videoinstallation handelt, liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei den Bildern um Filmstills handelt. Diese decken zwar (vermutlich) die ganzen wichtigen Stellen des Videos ab, sind jedoch eher visuelle Impressionen eines grösseren Ganzen &#8211; also Ausschnitte. Sie eignen sich gut, um einen Gesamteindruck zu vermitteln. Für eine Videoinstallation würde ich jetzt zwar entweder Bilder der ganzen Ausstellung oder gleich das gesamte Video bevorzugen &#8211; wobei es sich bei letzterem auch nicht mehr wirklich um eine Dokumentation handeln würde. Jedoch sind Bilder sehr gut geeignet, um einen optischen Gesamteindruck eines Werks oder einer Ausstellung zu vermitteln &#8211; am besten in chronolgischem Ablauf (des Videos oder des Ausstellungsbesuchs, wobei Letzteres eine Art von virtuellem Flanieren ist).</p>
<p>Zum Ende nun das multimedialste aller betrachteten Elemente: Das Video. Auch hier kann man zwischen vielen Formen unterscheiden &#8211; der Einfachheit halber teile ich sie nun in zwei Grundtypen auf: Einerseits der Bericht, andererseits der Eindruck.<br />
Der Bericht ist (oder entspricht) einem Beitrag in einer Fernsehsendung, zusammen mit Kommentar, sauberem Schnitt und eingeblendeten Titeln, wo notwendig. Da wir alle solche Berichte kenne, wähle ich hier die leicht abgewandelte Form, einen Trailer (Erstes Video unten). Hier wird eine Ausstellung mit den für den Film üblichen Elementen vorgestellt. Der Vorteil hierbei ist, das bewegte bilder mit Ton und Einblendungen kombiniert werden können &#8211; also Ideal für eine Vorschau, welche einen genaueren Eindruck vermitteln und auf Beschreibungen verzichten soll.<br />
Der Eindruck hingegen ist frei und folgt keinen strikten Regeln. Eine impressionistisch anmutende Betrachtungsweise von Kunst (Zweites Video). Hierbei interagiert die Kamera und auch die Betrachter mit dem Raum, der Kunst und auch den Besuchern. Hier liesse sich jedach auch sagen, dass das Video an sich bereits wieder künstlerische Aspekte enthält und somit eine Form von kunstwerk ist, welches Kunstwerke zeigt.</p>
<p><strong>Trailer: Ausstellung &#8222;un-gemüt-lich&#8220;:</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://artbookss.wordpress.com/2009/10/11/kunstdokumentationen/"><img src="http://img.youtube.com/vi/cGUhdCLGEZY/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><strong>Friendly Video Graffiti @ Museum für Gegenwartskunst Basel</strong><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://artbookss.wordpress.com/2009/10/11/kunstdokumentationen/"><img src="http://img.youtube.com/vi/X2m4YjSVZnA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:386px;width:1px;height:1px;">
<h1>Ausstellung &#8222;un-gemüt-lich&#8220; bei Troner Art Consulting</h1>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/artbookss.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/artbookss.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/artbookss.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/artbookss.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/artbookss.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/artbookss.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/artbookss.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/artbookss.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/artbookss.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/artbookss.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/artbookss.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/artbookss.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/artbookss.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/artbookss.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=40&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Inmitten des Prinzips</title>
		<link>http://artbookss.wordpress.com/2009/10/01/inmitten-des-prinzips/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 22:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bern]]></category>
		<category><![CDATA[eggerschlatter]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeptkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Künstlerduo eggerschlatter präsentierte in der Loge vom PROGR Bern bis heute die Ausstellung Inmitten des Prinzips. Nachfolgend diskutiere ich den Besuch dieser Ausstellung sowie die Ausstellung selbst. Gerade bei Konzeptkunst spielt das Umfeld eine wichtige Rolle &#8211; ein Konzept funktioniert nicht in einem White Cube, ausser dieser ist ein Teil des Konzepts. Die Loge [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=15&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Künstlerduo <a href="http://eggerschlatter.com"><em>eggerschlatter</em></a> präsentierte in der <em><a href="http://www.stadtgalerie.ch/">Loge</a> </em>vom <em>PROGR Bern</em> bis heute die Ausstellung <a href="http://www.stadtgalerie.ch/download/2009/loge_prinzip_presse.pdf"><em>Inmitten des Prinzips</em></a>. Nachfolgend diskutiere ich den Besuch dieser Ausstellung sowie die Ausstellung selbst.</strong></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-22" style="border:1px solid black;" title="Bild 2" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/09/dsc00643.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Bild 2" width="225" height="300" /><img class="alignright size-medium wp-image-18" style="border:1px solid black;" title="Bild 1" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/09/dsc00657.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Bild 1" width="225" height="300" />Gerade bei Konzeptkunst spielt das Umfeld eine wichtige Rolle &#8211; ein Konzept funktioniert nicht in einem <em>White Cube</em>, ausser dieser ist ein Teil des Konzepts. Die Loge ist ein kleiner, provisorisch anmutender Bau im Hof des PROGR, eines alternativen Künstlerzentrums in Bern, dessen Erhaltung erst kürzlich gesichert wurde. Die Geräusche der Videoinstallation dringen leicht durch den schweren dunkeln Vorhang nach draussen, sodass die Kunst &#8211; ob gewollt oder nicht &#8211; bereits einen klanglichen Teppich für die Besucher auslegt, bevor man überhaupt die Ausstellung betritt.</p>
<p>Die meisten Besucher einer Ausstellung lesen zuvor die Beschreibung &#8211; gerade bei Konzeptkunst, bei welcher nicht immer alles offensichtlich zu sein scheint. Ich habe in diesem Fall bewusst darauf verzichtet um einen ersten Eindruck ohne voreingenommene Interpretationen zu erreichen. Der Titel der Ausstellung, <em>Inmitten des Prinzips</em>, weckte bei mir gleich die Erwartung, nicht einfach Konzeptkunst zu sehen, sondern etwas wie <em>die</em> Konzeptkunst &#8211; falls es denn so etwas geben sollte. Die erste Vermutung, welche ich aus dem Titel schloss, war, dass es sich um selbstreflexive Konzeptkunst handle. Logisch, Konzeptkunst ist immer in einem gewissen Masse selbstreflexiv, sonst würde sie wohl kaum funktionieren.</p>
<p>Der Raum ist sehr dunkel, nicht zuletzt auch wegen der Videoinstallation, welche sonst kaum zu erkennen wäre. Man benötigt einige Sekunden, um sich zu orientieren; &#8222;Gehört diese Bank nun zur Installation oder nicht? Kann man sich draufsetzen?&#8220; &#8211; am Ende tut man es sowieso. Danach fällt der Blick als allererstes auf die grosse Leinwand, welche durchs Lichtspiel des Videos gleich auffällt. Links daneben steht ein Gewächshaus, welches etwas gelitten zu haben scheint. Neben der Bank, auf der anderen Seite des Raumes steht eine Art Holzgestell, welches oben mit Kunstrasen bedeckt ist und von einer einsamen Spotlampe angestrahlt wird. Auf dem Boden vor der Leinwand liegen Spiegelfliesen, welche genauso wie jene aussehen, die ich mir vor einiger Zeit in einem gewissen schwedischen Möbelhaus gekauft habe. Darauf sind undefinierbare Flecken zu erkennen.<br />
Nach dem ersten Umschauen setzt man sich normalerweise auf die besagte Bank und schaut sich die Videoinstallation an. Nach einiger Zeit fällt auf, dass alle wichtigen Elemente im Raum ebenfalls im Video vorkommen &#8211; das mittlerweile leicht zerfetzte Gewächshaus, die Spiegel und das Gestell &#8211; wenn auch hier ohne Eule, was wohl besser ist. Genauso auffallend ist, wie die Spiegel das Bild der Leinwand reflektieren &#8211; diese Reflektion wird doppelt, wenn im Bild die Spiegel ebenfalls auftauchen, beispielsweise wenn die Zündschnur für das Feuerwerk abbrennt (Video am Ende des Posts).</p>
<p>Erst nach diesem ersten Eindruck pflege ich die Details zur Installation sowie den <a href="http://www.stadtgalerie.ch/download/2009/loge_prinzip_presse.pdf">Leitfaden zur Ausstellung</a> zu lesen. Nun, die Beschreibung  der Installation und des Videos kann ich hier getrost auslassen, da ihr diese unter dem Link selbst nachlesen könnt, weshalb ich nun die erwähnten Aspekte diskutiere.</p>
<p>Bei genauerer Betrachtung fallen einem einige interessante Details auf &#8211; die Spot-Glühlampe, welche das Gestell der Eule beleuchtet, wurde bis auf die Unterseite schwarz angemalt, um Streulicht zu vermeiden. Natürlich würden hier viele <img class="alignright size-medium wp-image-28" style="border:1px solid black;" title="Glashaus" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00612.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Glashaus" width="300" height="225" />a<img class="alignright size-medium wp-image-29" style="border:1px solid black;" title="Pilz" src="http://artbookss.files.wordpress.com/2009/10/dsc00664.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Pilz" width="300" height="225" />rgumentieren, dass dies kaum relevant ist, doch die meisten, welche Streulicht vermeiden wollen, kaufen sich einen Lampenschirm &#8211; ob nun Pragmatik dahintersteckt oder es sich um gezieltes Vorgehen handeln soll, sei dahingestellt. Die einzige andere Lampe im Raum ist auch ein schwacher Halogenstrahler, welcher das Gewächshaus von hinten beleuchtet; somit gibt es zusammen mit dem Flackern der Projektion bloss drei Lichtquellen im Raum, wenn man die Reflektionen der Spiegel vernachlässigt, die anderen Stellen tendieren dazu, teils im Dunkeln zu verschwinden. Auch das Licht spielt bei einer Installation eine Rolle, schliesslich kann auch ein in der Nacht gedrehter Film bei hellerer Beleuchtung gezeigt werden, was ich schon bei anderen Videoinstallationen gesehen habe &#8211; wiederum: Nur Pragmatik oder auch Gesamteindruck? Ich persönlich tippe auf Letzteres.<br />
Nur leicht geschwärzt &#8211; doch auch sonst mitgenommen &#8211; ist das offene und begehbare Gewächshaus. Der Kunststoff &#8211; Plexiglas? &#8211; ist insbesondere an einer Stelle am Dach zerrissen, vermutlich da, wo man im Video die einzelnen Feuerwerkskörper austreten sieht. Auch andere kleine Spuren von Treffern sind auszumachen. Schliesslich sind da noch die Spiegel &#8211; Reflektion, seien sie nun real oder im Verstand; Reflektion des Gezeigten &#8211; und wie weit ist es schon von Reflektion zu Reflexion? Der Schleimpilz &#8222;trübt&#8220; jedoch das Bild gewissermassen, wie er sich von seinen Kulturen ausgehend auf dem Spiegel weit verbreitet hat &#8211; mit etwas Biologie-Grundwissen ist es ganz einfach zu erkennen, wie weit er es schon geschafft hat; es hat also durchaus etwas Positives gehabt, die Ausstellung am letzten Tag zu besuchen.</p>
<p>Zum Schluss kommen wir noch einmal zum Video. Eine der ersten Fragen, welche man sich beim Betrachten eines Filmes immer stellt, ist: &#8222;Was wird hier gezeigt?&#8220; Wenn wir zu unserer Unterhaltung ein Kino besuchen, wissen wir das Wichtigste zum vornherein, das Genre und den Stil und die Chance, dass man den Trailer gesehen hat, ist gross. Nun, für Videoinstallationen gibt es selten Trailer und das Konzept ist auch nicht jenes der Unterhaltung. Wie bei jedem Kunstwerk kann man sich natürlich die Frage stellen, was es zu bedeuten hat. Jedoch ist dies ein schlechter erster Ansatz, an welchem auch bereits viele bedeutende Kunstkritiker und -historiker gescheitert sind, weil er zu voreiligen Schlüssen führt. Deshalb stelle ich mir jeweils drei Fragen: Was ich sehe, was dazu gesagt wird und was ich mir dazu denke.<br />
Die erste Frage ist eine ganz einfache unverbindliche Betrachtung. Ich sehe die Elemente der Ausstellung. Unbekannte maskierte Wesen. Eine Schneeeule. Tiere darstellende Tafeln. Eine Akkordeonspielerin mit traditionell wirkender auffallender Kleidung, einen Sänger in einem feminin anmutenden Kleid oder einer Art Toga. Eine Zündschnur &#8211; und dann ein räumlich begrenztes doch teils ausbrechendes Feuerwerk zum Schluss. Die Handlung läuft linear ab, Aufbau, Musik und andere Bilder, wie beispielsweise die Eule, wechseln sich jedoch ab. Am Ende ist das Feuerwerk zu erkennen &#8211; ähnlich einer typischen klassischen Erzählung spitzt sich der Film auf einen Höhepunkt zu und steigert die Erwartung mittels Spannungsaufbau. Die Kameraführung ist eher unruhig und lässt auf eine Handkamera schliessen.</p>
<p>Was zur zweiten Frage gesagt wirdl brauche ich ebenfalls wieder nicht zu beantworten, da dies schon im oben verlinkten Dokument behandelt wird. Also kommen wir zur letzen Frage &#8211; wie bringe ich die Aussagen auf dem Leitfaden mit meiner Wahrnehmung in Verbindung? Insbesondere konzeptuelle Kunst kann nicht nur von einer universellen flachen Botschaft leben &#8211; ohne eine gewisse individuelle Interpretation wäre sie kaum relevant für die einzelnen Besucher. Da eine ausführliche Beschreibung viel zu lange würde und eine Analyse kaum das Ziel eines Berichtes ist, hebe ich anschliessend bloss einige Details als Gedankenanstösse hervor.<br />
Die Eule wir immer wieder gezeigt, das helle Weiss bildet einen starken Kontrast zu den sonst fast immer dunkeln Farben und der Nacht &#8211; beim Feuerwerk ist sie aber nicht mehr zu sehen. Sie hinterlässt einen mystifizierenden Eindruck, so als liesse sich die Handlung zur Vorbereitung generell nur schwer deuten. Das Gewächshaus ist etwas Alltägliches, Profanes &#8211; wer von uns hat sich schon mal so ein Ding genauer angeschaut? Das Feuerwerk hingegen ist zwar in unserer Gesellschaft durchaus normal, wenn auch nicht alltäglich &#8211; aber das haben wir uns wohl alle schon einmal genauer angesehen. Jedoch wird das Gewächshaus beinahe erst am Schluss eindeutig als solches erkennbar, in einer Enthüllung aus Licht und Explosionen. Einzelne Feuerwerkskörper brechen dabei gar aus dem Haus aus und nehmen ihren scheinbar zufälligen Weg in die Nacht. Die Masken sowie die Tierfiguren, welche befestigt werden, sind Repräsentationen &#8211; keine realen Gesichter, keine lebenden Tiere. Hier psychologische oder ikonographische Deutungen zu diskutieren könnte ein halbes Buch füllen. Die Akkordeonspielerin sticht heraus durch ihr rotes Kleid, der Sänger wirkt dagegen sehr dezent, doch seine Kleidung ist ungewohnt – und schon haben wir soziokulturelle Lesarten. Die Akustik schliesslich hat sehr viele repetitive Elemente und gibt damit den Szenen unter anderem auch etwas Rituelles. Den Rest überlasse ich an dieser Stelle nun der Fantasie und dem eigenen Denken&#8230;</p>
<p>Eure Sarah</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://artbookss.wordpress.com/2009/10/01/inmitten-des-prinzips/"><img src="http://img.youtube.com/vi/TE-Yr19e35I/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/artbookss.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/artbookss.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/artbookss.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/artbookss.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/artbookss.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/artbookss.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/artbookss.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/artbookss.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/artbookss.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/artbookss.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/artbookss.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/artbookss.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/artbookss.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/artbookss.wordpress.com/15/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=15&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Willkommensnotiz</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 23:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>artbookss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notiz/Info]]></category>
		<category><![CDATA[About]]></category>
		<category><![CDATA[Willkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo zusammen&#8230; Nun, manche mögen sich fragen, warum irgendwelche Studenten der Kunstgeschichte jetzt schon Kreditpunke fürs Bloggen erhalten &#8211; es scheint nicht gerade ein hochwissenschaftlicher Ansatz zu sein, um Kunst zu rezipieren oder gar zu verarbeiten. Jedoch gibt es immer noch die Möglichkeit, ebendiesen Ansatz wissenschaftlich zu betrachten. Andererseits handelt es sich bei Blogs bloss [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=artbookss.wordpress.com&amp;blog=9575877&amp;post=4&amp;subd=artbookss&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen&#8230;</p>
<p>Nun, manche mögen sich fragen, warum irgendwelche Studenten der Kunstgeschichte jetzt schon Kreditpunke fürs Bloggen erhalten &#8211; es scheint nicht gerade ein hochwissenschaftlicher Ansatz zu sein, um Kunst zu rezipieren oder gar zu verarbeiten. Jedoch gibt es immer noch die Möglichkeit, ebendiesen Ansatz wissenschaftlich zu betrachten. Andererseits handelt es sich bei Blogs bloss um ein neues Medium, welches nicht zwingend auch neue Inhalte impliziert, diese jedoch im multimedialen Bereich teilweise ermöglicht. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der ETHZ und UZH soll ebendies untersucht werden &#8211; dieser Blog ein Teil davon. Ich hoffe zusammen mit euch auf ein gutes Gelingen und freue mich über jegliche Kommentare und Diskussionen.</p>
<p>Normalerweise stellt man sich im ersten Post auch selbst vor &#8211; hier verweise ich jedoch auf den &#8222;About&#8220;-Link, wo ein kurzes Profil von mir verfügbar ist.</p>
<p>Ich wünsche euch allen viel Spass und hoffentlich auch die eine oder andere Erkenntnis im Laufe dieses Projekts.</p>
<p>Eure Sarah</p>
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